«Mit der Revision des Energienutzungsgesetzes (ENG) stellen wir die energiepolitisch wichtigen Weichen für die Zukunft unseres Kantons», sagt FDP-Kantonsrat Daniel Eugster. Die von der vorberatenden Kommission einstimmig verabschiedete Vorlage ermöglicht die Umsetzung des Gegenvorschlags zur Solarinitiative und der Motion Windenergie. Die geplanten Änderungen betreffen vor allem den Ausbau von Solarenergie, strengere Vorgaben für erneuerbare Wärme, eine verstärkte Vorbildfunktion der öffentlichen Hand sowie neue Regeln für Windenergie und Netzbetreiber. Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien deutlich zu erhöhen, fossile Energien zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu stärken.
Für Technologieoffenheit und tragbare Lösungen
Die am Mittwoch in der ersten Lesung zu beratende Vorlage trägt sowohl den energiepolitischen Herausforderungen als auch den Bedürfnissen des Kantons Thurgau Rechnung. Die vorberatende Kommission hat bewusst darauf geachtet, dass die Eingriffe verhältnismässig bleiben. «Für uns ist klar: Die Energiewende gelingt nicht durch immer neue Vorschriften, sondern durch Innovation, Investitionen und Akzeptanz», so Daniel Eugster, Mitglied der vorberatenden Kommission. Die FDP setzt sich für Technologieneutralität, Eigenverantwortung und wirtschaftlich tragbare Lösungen ein.
Wichtige Weichen – Herausforderungen bleiben
«Akzeptanz entsteht, wenn Lösungen in der Praxis funktionieren und sich langfristig auch rechnen», ist Daniel Eugster überzeugt. Für die FDP ist aber auch klar, dass es mit diesem Gesetz noch nicht getan ist: Die grossen Herausforderungen wie Netzausbau, Speichertechnologien und Systemintegration müssen weiterhin aktiv angegangen werden.