Medienmitteilungen

In der FDP-Fraktion kommt es zu einem Wechsel. Kantonsrat Ueli Oswald hat auf Ende Juni seinen Rücktritt aus dem Grossen Rat eingereicht. Seine Nachfolge wird der Frauenfelder Jörg Schläpfer antreten.

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Was derzeit schweizweit lautstark gefordert wird, leben Thurgauer FDP Persönlichkeiten mit einer liberalen und wirtschaftsfreundlichen Klima- und Umweltpolitik seit Jahren in der Praxis vor. Dies eine von vielen Informationen, welche die 61 Anwesenden von der Mitgliederversammlung der FDP Thurgau im ZIK Arbon mitnahmen. Neben Beschlüssen zu den ordentlichen Jahresgeschäften, einem kurzen Sessionsbericht von Nationalrat Hansjörg Brunner und einem Blick über die Kantonsgrenzen, sprachen sich die Thurgauer Freisinnigen mit grosser Mehrheit für eine Wahlempfehlung von Regierungsrat Jakob Stark als Ständeratskandidat aus.

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Gemeinsam in die Wahljahre - Gemeinsam weiterkommen

Die Weichenstellung für die Nationalratswahlen und die damit verbundene Suche und Pflege von Kandidierenden aus allen Bezirken prägte das Jahr 2018 der FDP TG. Das Ziel: Den Sitz unseres bewährten und hochmotivierten Nationalrates Hansjörg Brunner bei den Wahlen im Herbst 2019 sichern, starke Listen mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Generationen und Regionen aufbauen und die Basis für eine möglichst ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern legen.

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Auf Thurgauer Hoheitsgebiet nahe Wil sollen im Verlauf der nächsten 10 bis 20 Jahre bis zu 3‘000 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Bund und die Regionalverkehrsunternehmen planen dafür einen neuen Autobahnanschluss Wil West respektive neue Bahn- und Bushaltestellen. Flankierende Massnahmen zur Verkehrslenkung sind ebenfalls in Planung, und der Langsamverkehr soll besondere Berücksichtigung finden. Die FDP-Fraktion sieht in diesem Entwicklungsschwerpunkt eine grosse Chance, die Massnahmen der Energiestrategie 2050 zu verwirklichen und unterstützt deshalb die Interpellation «ESP Wil West: ein Beitrag zur Energiestrategie 2050?». Für die FDP ist Nachhaltigkeit im Einklang von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft ein zentrales Anliegen. Sie fördert Innovation und Befähigung statt Verbote und Regulierungen. Die FDP-Fraktion empfiehlt, das Thema Erdwärme am Entwicklungsschwerpunkt Wil West weiter zu vertiefen.

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Rund 300 Thurgauerinnen und Thurgauer sind der Einladung der FDP am 1. Mai gefolgt und haben am Romanshorner Hafen gemeinsam einen frühlingshaft «bewegten» Wahlauftakt gefeiert. Neben dem Manifest der Freisinnigen mit den zentralen Stichworten Innovation und Nachhaltigkeit sowie Interviews mit Nationalrat Hansjörg Brunner und weiteren 17 Kandidierenden standen Geselligkeit und Austausch im Mittelpunkt. 

«Dass wir heute am Romanshorner Hafen sind, ist kein Zufall», betonte Mitorganisator Adi Koch. «Vor vier Jahren haben wir seitens FDP an diesem Ort die Petition zum erfolgreichen Erhalt der Zollstelle lanciert», so der Präsident des gastgebenden Bezirks. Über Erfolge wusste auch Nationalrat Hansjörg Brunner im Interview mit dem langjährigen ehemaligen SRF-Redaktor Philipp Gemperle zu berichten. «Die BTS ist dank unserer guten Ostschweizer Zusammenarbeit endlich auf Bundesebene angekommen», hob Hansjörg Brunner als Beispiel hervor. Fraktionspräsident Anders Stokholm verlas das Manifest der Freisinnigen und erklärte dieses zum Wahlversprechen: „Wir treiben den Fortschritt voran, nachhaltig sowohl was die Wirtschaft, die Gesellschaft als auch die Ökologie betrifft“, lautete der zentrale Satz der Erklärung. Seine 17 Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls für den Nationalrat kandidieren, verrieten, wie sie die Begriffe «Freiheit, Gemeinsinn, Fortschritt» selbstbestimmt und nachhaltig in ihrem Alltag leben und wie sie gemeinsam weiterkommen wollen. Musikalisch vom Oberthurgauer XY-Septett begleitet, genossen die zahlreichen Gäste den Austausch, die offerierten Thurgauer Häppchen sowie den angenehm warmen Frühlingstag. David H. Bon, Parteipräsident der FDP.Die Liberalen Thurgau,  bedankte sich bei allen und rief die Anwesenden dazu auf, für die liberalen Werte einzustehen und mit ihrer Stimme sicherzustellen, dass diese auch zukünftig in Bern vertreten sein wird.

Erklärung der FDP.Die Liberalen zum Wahlauftakt 2019

Wir, die FDP.Die Liberalen, sind die Partei, die an die Menschen im Thurgau und in der Schweiz glaubt. Sie sollen frei und selbstbestimmt ihre Entscheidungen treffen. Für ihre Freiheit setzen wir uns ein.

Wir machen Politik für alle in der Schweiz. Wir leben den Gemeinsinn von Stadt und Land, jung und alt, der die Schweiz zusammenhält.

Wir machen Politik für die Zukunft. Der Blick nach vorn sorgt für sichere Arbeitsplätze und damit für Wohlstand für alle Menschen.

Wir treiben den Fortschritt voran, nachhaltig sowohl was die Wirtschaft, die Gesellschaft als auch die Umwelt betrifft.

Die Umwelt ist Teil einer zukunftsgerichteten Politik, weshalb sich Freisinnige in ihren Unternehmen für Biodiversität und die Förderung von erneuerbaren Energien einsetzen.

Dank Innovation gewinnt die Wirtschaft gegenüber dem Ausland an Stärke. Instrumente wie jene der Steuervorlage STAF schaffen dazu die nötigen Rahmenbedingungen.

Wir alle müssen Verantwortung für unsere Handlungen und die Gemeinschaft übernehmen. Bildung ist der Schlüssel dazu.

Menschen sollen in ihrem Tun gefördert und nicht durch Vorschriften und Verbote gehindert werden. Wir setzen uns für eine wirksame Regulierungsbremse ein.

Drei Listen für die Nationalratswahlen

Die FDP TG steigt mit drei Listen in die Nationalratswahlen:

Stammliste

Hansjörg Brunner (bisher), (Sirnach), Anders Stokholm (Frauenfeld), Dominique Bornhauser (Weinfelden), Viktor Gschwend (Neukirch), Martina Pfiffner Müller (Gachnang), Attila Wohlrab (Kreuzlingen)

Frauenliste

Cornelia Hasler (Aadorf), Brigitte Kaufmann (Uttwil), Maja Lüscher (Aadorf), Sibylle Moopanar (Gottshaus/Wilen), Maike Scherrer (Hosenruck), Cornelia Zecchinel (Kreuzlingen).

Jungfreisinnige

Lukas Weinhappl (Münchwilen), Nazmije Ismaili (Frauenfeld), Marc Gruber (Freidorf), Dario Zimmermann (Scherzingen), Cyrill Schöni (Hüttwilen), Ramon Weber (Tuttwil)

Viele Wege führen an den Bodensee

Die 18 Kandidierenden für den Nationalrat reisten am Tag der Arbeit unterschiedlich bewegt an den Bodensee. Viktor Gschwend und Marc Gruber legten den Weg von ihren Wohnorten vollumfänglich zu Fuss zurück. Dominique Bornhauser, Lucas Weinhappl und Ramon Weber stiegen für ein Teilstück in den Zug. Nazmije Ismaili, Martina Pfiffner Müller und Anders Stokholm luden ab Frauenfeld zur Sonderfahrt in historischen Speisewagen der SBB. Sibylle Moopanar, Maike Scherrer und Dario Zimmermann radelten in die Hafenstadt. Hansjörg Brunner, Cornelia Hasler, Brigitte Kaufmann, Attila Wohlrab und Cornelia Zecchinel kamen mit dem Schiff.

Zum Bilderbogen: 

http://www.fdp-tg.ch/nationalratswahlen/mir-beweged/

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