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Die FDP des Bezirks Frauenfeld nominiert 32 Persönlichkeiten für die Grossratswahlen

Die FDP des Bezirks Frauenfeld steigt mit fünf Bisherigen und insgesamt 32 Kandidatinnen und Kandidaten in den Kantonsratswahlkampf. Die motivierten Persönlichkeiten, die sowohl den ländlichen wie urbanen Raum abdecken und ganz unterschiedliche berufliche Hintergründe haben, wurden an der Nominationsversammlung in der Kartause Ittingen mit viel Applaus für die Grossratswahlen vom 15. März 2020 nominiert. 

Im Bezirk Frauenfeld sind die Weichen für die Kantonsratswahlen frühzeitig gestellt. Die bewährten FDP-Kantonsräte und Kantonsrätinnen Anders Stokholm (Frauenfeld), Kristiane Vietze (Frauenfeld), Ruth Kern (Frauenfeld), Jörg Schläpfer (Frauenfeld) und Andreas Wenger (Diessenhofen) möchten ihre Arbeit im Grossen Rat des Kantons Thurgau fortsetzen. GFK-Mitglied Kristiane Vietze und Fraktionspräsident Anders Stokholm streben ihre dritte Amtsperiode an. Ruth Kern, Jörg Schläpfer und Andreas Wenger politisieren seit 2018 respektive 2019 in der Thurgauer Legislative. Kantonale Politik zu machen, sei faszinierend, betonten die anwesenden Kantonsrätinnen und Kantonsräte an der Nominationsversammlung unisono.

Breite Abdeckung

So motiviert wie die fünf Bisherigen, scheinen auch die 27 weiteren Kandidatinnen und Kandidaten. In der unterhaltsamen Vorstellungsrunde wurde zudem immer wieder deutlich, wie sehr der Begriff «Gemeinsinn» bei den Freisinnigen gelebt wird. Auffallend viele der neun Frauen und 23 Männer sind bereits als Exekutivmitglieder aktiv in der Kommunalpolitik tätig oder tragen Verantwortung in Verbänden und Vereinen. Auf der 32-Liste sind Stadt und Land sowie die unterschiedlichsten Berufsgattungen vertreten: Industrie, Gewerbe und Unternehmertum, Gesundheitswesen, Bildung, Hotellerie, Technik und Verwaltung. Dabei sind mit Martina Pfiffner Müller und Anders Stokholm auch zwei Persönlichkeiten, die bis vor einer Woche im Nationalratswahlkampf standen und Personen, die das Präsidium einer Stadt respektive einer Gemeinde innehaben. Einige der Kandidierenden haben sich schon früher für die Wahl in den Grossen Rat empfohlen und stehen deshalb direkt hinter den Amtierenden zuoberst auf der Liste. Die Kantonsratswahlen finden am 15. März 2020 statt. Bereits gut einen Monat früher werden die Bezirksbehörden neu bestellt. Der seit 2008 als Berufsrichter am Bezirksgericht tätige René Hunziker stellt sich als Präsident des Bezirksgerichts Frauenfeld und Nachfolger von Rudolf Fuchs zur Verfügung. Er wurde von den rund 50 anwesenden Mitgliedern der Bezirkspartei ebenfalls einstimmig nominiert. Marianna Frei aus Schlatt und Carinne Ruchet aus Gachnang stellen sich als nebenamtliche Bezirksrichterin respektive als Ersatzrichterin zur Wiederwahl.

Das sind die 32 Kandidierenden:

Anders Stokholm, Frauenfeld; Kristiane Vietze, Frauenfeld; Ruth Kern, Frauenfeld; Jörg Schläpfer, Frauenfeld; Andreas Wenger, Diessenhofen; Roland Studer, Schlattingen; Martina Pfiffner Müller, Gachnang; Stefan Hanselmann, Müllheim; Claudio Bernold, Frauenfeld; Elisabeth Sulger Büel, Eschenz; Dominique Bossert, Schlatt; Alex Blumer, Frauenfeld; Monika Ribi, Mammern; Christoph Aeschbacher, Stettfurt; Roman Schefer, Frauenfeld; Maurits Reinaerts, Frauenfeld; Alen Kalender, Eschenz; Jonathan Hedinger, Gachnang; Freddy Abegg, Schlatt; Reto Brunschweiler, Frauenfeld; Stefan Dähler, Frauenfeld; Urs Forster, Müllheim; Ronald Hofmann, Eschenz; Fabrizio Hugentobler, Frauenfeld; Katharina Iseli Bürgi, Gachnang; Nazmije Ismaili, Frauenfeld; Roman Pulfer, Steckborn;  Bernhard Rieder, Frauenfeld; Marcel Ruchet, Gachnang; Daniel Widmer, Gachnang; Kathrin Widmer Gubler, Frauenfeld und Franz Zaugg, Gündelhart/Hörhausen.

Kontakt: Stefan Hanselmann, Präsident Bezirkspartei Frauenfeld

Die FDP des Bezirks Kreuzlingen tritt zu den Kantonsratswahlen mit einer vollen Liste an

Die FDP des Bezirks Kreuzlingen tritt zu den Kantonsratswahlen mit einer vollen Liste an. Nominiert sind die vier Bisherigen Beat Pretali (Altnau), Beat Rüedi (Kreuzlingen), Cornelia Zecchinel (Kreuzlingen) sowie der Münsterlinger Gemeindepräsident René Walther. Dazu gesellen sich neun Kandidaten, die bereits Erfahrung im Kantonsratswahlkampf haben, wie Arbeitgeberpräsident Attila Wohlrab (Kreuzlingen), Treuhänder Michael Thurau (Bottighofen), der ehemalige Salensteiner Gemeinderat Giovanni Crupi, Kreuzlinger Staatswissenschaftler und Gemeinderat Alexander Salzmann, Gastrounternehmer und Gemeinderat Fabrizio Ribezzi (Kreuzlingen), der Langrickenbacher Michael Käppeli, Unternehmer Beat Suter (Altnau), Barbara Jäggi (Kreuzlingen) sowie der Bottighofer Gemeinderat Patrik Hugelshofer. Abgerundet wird die Liste durch zehn weitere Kandidierende, welche sich zum ersten Mal für die Grossratswahlen aufstellen lassen.  Es sind dies der Ermatinger Ortsparteipräsident Urs Giezendanner, Ana Brändli (Kreuzlingen), Concetta Critelli (Kreuzlingen), Susan Danubio (Kreuzlingen), die beiden Münsterlinger Prof. Dr.  Gerd Ganteför und Thomas Gut, den Präsidenten des lokalen Hauseigentümerverbandes Thomas Leu (Salenstein), Stadtpräsident Thomas Niederberger (Kreuzlingen) sowie Bianca Rühle (Kreuzlingen) und Thomas Walter (Ermatingen).

Kontakt: Alexander Salzmann, Präsident Bezirkspartei Kreuzlingen 

Drei Sitze halten

Die FDP hat mit Bruno Lüscher, Cornelia Hasler und Guido Grütter drei Vertreter im Grossen Rat. Diese Sitze sollen verteidigt werden, auch wenn Grütter nach seinem Rücktritt als Gemeindepräsident sich auch nicht mehr zur Wahl ins Kantonsparlament stellt. Er begründet dies mit einem geplanten Wegzug aus dem Kanton in der zweiten Jahreshälfte.

Insgesamt stellen sich 11 Kandidierende zur Wahl. Diese werden auf der Liste doppelt aufgeführt. Hanspeter Wehrle, der als Wahlkampfleiter fungiert, stellte die Liste vor. Neben den Bisherigen Bruno Lüscher und Cornelia Hasler, beide Aadorf, kandidieren Harry Stehrenberger, Rickenbach; Lukas Weinhappl, Münchwilen; Manuela Fritschi, Eschlikon; Nina Schueler-Widmer, Braunau; Urs Thalmann, Aadorf; Thomas Goldinger, Wängi; Dario Hollenstein, Bichelsee-Balterswil; Fabian Koch, Aadorf; und Ramon Weber, Wängi.

Die drei letztgenannten verjüngen die Liste markant, befinden sie sich doch alle im Alter um die 20 Jahre. "Zudem ist die Liste sehr breit abgestützt und bildet die Bevölkerung unseres Bezirks auch geografisch ab", so Bezirkspräsident Harry Stehrenberger. Und: "Ich bin überzeugt, dass mit dieser Liste eine Verteidigung der drei Sitze möglich ist.

Am 15. März 2020 kommt es zu einer Premiere im Thurgau. Zum ersten Mal finden die Gesamterneuerungswahlen des Regierungsrates und des Grossen Rates am gleichen Tag statt.